Home Blaulicht 7000m² Wiesen und Sträucher stehen bei Burgruine Hammerstein in Flammen

7000m² Wiesen und Sträucher stehen bei Burgruine Hammerstein in Flammen

Mehr als 40 Einsatzkräfte vor Ort

Hammerstein | 05. September 2022 | (cm). Rund 7000m² in Flammen und mehr als 40 Einsatzkräfte vor Ort: das ist die Bilanz nach einem großen Flächenbrand nahe der Burgruine Hammerstein. Das Feuer war am vergangenen Freitag gegen 16:40 Uhr ausgebrochen. Der Einsatzort war zunächst nur zu Fuß über den Rheinsteig-Wanderweg erreichbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten bereits eine größere Fläche Wiese und Gebüsch. Das Feuer breitete sich zunächst, angefacht durch den Wind, schnell aus. Um die Ausbreitung zu stoppen, kamen sogenannte Waldbrandpatschen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Stab mit einem breiten, flachen Ende. Mit diesem können die Einsatzkräfte Bodenbrände bekämpfen. Da sich die Windrichtung während des Einsatzes änderte, gelang es den Einsatzkräften die Ausbreitung des Feuers am Rheinsteig-Wanderweg zu stoppen.

Durch aufwendig über Wald- und Feldwege zugeführte Löschfahrzeuge konnte das Feuer anschließend mit Wasser gelöscht werden. Zu den zwei Fahrzeugen direkt an der Einsatzstelle wurde eine Schlauchleitung vom Plateau der Burgruine Hammerstein aufgebaut. Mittels Pendelverkehr wurde das Löschwasser zum Plateau transportiert. Außerdem unterstützte der Polizeihubschrauber des Landes Rheinland-Pfalz die Löscharbeiten mit dem Außenlastbehälter. Das Löschwasser wurde mehrere Male im Rhein aufgenommen und dann über der Einsatzstelle abgeworfen.

 

In Summe brannte eine Fläche von rund 7000 m2. Der Rheinsteig-Wanderweg ist für die steilen Lagen bekannt. Ich bin froh, dass wir das Feuer am Rand der freien Fläche aufhalten konnten. Der Einsatz war für alle Einsatzkräfte sehr kräftezehrend, glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Einsatzleiter Michael Scharrenbach (Wehrleiter)

Im Einsatz waren über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten Rheinbrohl und Bad Hönningen, der Rettungsdienst, der DRK-Ortsverein, die Polizei und der Energieversorger.

Quelle und Fotos: FW VG Bad Hönningen