A3/Montabaur | 6. Januar 2026 | (ww). Gegen 20.40 Uhr gestern Abend gingen die ersten Meldungen über einen Unfall mit einem querstehenden LKW auf der A3 zwischen dem Autobahndreieck Dernbach und der Abfahrt Montabaur in Fahrtrichtung Frankfurt ein. Der Unfall sorgte am späten Montagabend für kilometerlange Rückstaus auf der A3 und der A48 in Fahrtrichtung Frankfurt.
Der Fahrer der Sattelzugmaschine mit Kühleraufbau verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann und kollidierte mit der Leitplanke. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Aus dem Lkw liefen aber Betriebsstoffe aus und er war nicht mehr fahrbereit. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt war für drei Stunden voll gesperrt. Die Bergungs- und Räumungsarbeiten auf dem mittleren und linken Fahrstreifen dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Heute früh gegen 6 Uhr waren alle drei Fahrspuren wieder befahrbar. Neben der Polizei waren die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei Heiligenroth im Einsatz.
Vorbereitete Maßnahmen des Westerwaldkreises letztlich nicht erforderlich
Zunächst war nicht abzusehen, wie lange die Bergung des Fahrzeugs und die Reinigung der Fahrbahn dauern würde. Deshalb wurden angesichts der kalten Temperaturen Vorbereitungen gemäß des „Alarm- und Einsatzplans Versorgung Autobahn“ getroffen. Ortsvereine des DRK sowie der Versorgungszug wurden in Bereitschaft versetzt und begannen Warmgetränke und Decken zu richten. Über vier Notaufnahmen hätten sie die im Staustehenden auf den beiden Autobahnen schnell versorgen können. Organisiert wurde der Einsatz durch die Technische Einsatzleitung des Westerwaldkreises, die unter Leitung des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs Tobias Haubrich im Gerätehaus Selters zusammentrat. Die Maßnahmen wurden erfreulicherweise nicht notwendig, da die Vollsperrung vor der Notwendigkeit einer Versorgung aufgehoben werden konnte.
Quelle: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell







