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Acht neue Waldbrand-Löschfahrzeuge für das Land

Im Rahmen der Neuaufstellung des Katastrophenschutzes hat Innenminister Michael Ebling acht Spezial-Tanklöschfahrzeuge übergeben

Mainz/ Region | 23. Mai 2024 | (ww). Innenminister Michael Ebling hat acht neue Waldbrand-Tanklöschfahrzeuge (TLF 3000) an sieben Verbandsgemeinden und die Stadt Pirmasens übergeben. Jeweils eines der insgesamt rund 3,5 Millionen Euro teuren Fahrzeuge wird in den acht rheinland-pfälzischen Leitstellenbereichen stationiert und damit den kommunalen Aufgabenträgern unterstützend zur Verfügung gestellt. Die geländegängigen und watfähigen Fahrzeuge sind durch ihre spezielle Zusatzausstattung für die Waldbrandbekämpfung besonders geeignet.

„Die neuen Tanklöschfahrzeuge bieten eine Wasserkapazität von 3000 Litern und sind mit modernster Technik ausgestattet, um auch in unwegsamem Gelände effektiv Hilfe leisten zu können. Neben der Wasserversorgung verfügen die Fahrzeuge über umfassende feuerwehrtechnische Ausrüstung, die den Einsatzkräften gerade bei Wald- und Flächenbränden wertvolle Dienste leisten kann“, sagte Ebling. So sei es möglich, Brände aus dem fahrenden Fahrzeug heraus zu bekämpfen und das Fahrzeug selbst mit einem „Wasservorhang“ vor Flammen zu schützen. Die erhöhte Wasserdurchfahrtsfähigkeit eignet sich bei Einsätzen mit Überschwemmungen.

Die Fahrzeuge wurden nach der Übergabe durch den Minister an ihre Stationierungsorte in den Leitstellenbereichen überführt. Eine (Integrierte) Leitstelle ist eine mit hauptberuflichen bzw. hauptamtlichen Disponenten ständig besetzte, Alarmierungs- und rückwärtige Führungseinrichtung. Durch die zentrale Notrufnummer 112 laufen dort alle Hilfesuchen aus dem Zuständigkeitsbereich auf. Im 56aktuell-Land gibt es drei Leitstellenbereiche:

  • Die Leitstelle Montabaur betreut die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, den Rhein-Lahn-Kreis und den Westerwaldkreis. Der Einzugsbereich erstreckt sich über 3.000 Quadratkilometer mit rund 650.000 Menschen. Das neue TLF 3000 wird bei der Feuerwehr Bad Hönningen stationiert.
  • Die Leitstelle Koblenz ist zuständig für die Stadt Koblenz sowie die Landkreise Ahrweiler, Cochem-Zell und Mayen-Koblenz. Der Einzugsbereich erstreckt sich über „nur“ rund 2400 Quadratkilometer, dort leben aber etwa 525.000 Menschen. Das Waldbrand-TLF wird in Kaisersesch stationiert.
  • Das Zuständigkeitsgebiet der Leitstelle Bad Kreuznach ist im 56aktuell-Land der Rhein-Hunsrück-Kreis, zusätzlich werden aber auch noch die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld und betreut. Damit koordiniert die LtS Bad Kreuznach Einsätze für ein Gebiet von 2.600qkm und für rund 347.000 Einwohner. Das neue Fahrzeug kommt nach Hoppstädten-Weiersbach (LK Birkenfeld). 
  • Die Leitstelle in Trier betreut im 56aktuell-Land die Landkreise Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel. Darüber hinaus aber auch noch den LandkreisTrier-Saarburg und die Stadt Trier. Etwa 443.000 Menschen auf rund 3400 qkm Fläche werden betreut. Der Unimog wird in Daun stationiert.

Bei den Starkregen- und Hochwasserereignisseng ha sich erade erst in den vergangenen Tagen die enge Zusammenarbeit zwischen Land und kommunalen Aufgabenträgern bei den Landkreisen und kreisfreien Städten bewährt. Die Landes-Fahrzeuge für die Kommunen bekräftigen dies für die Zukunft.

Quelle: Innenministerium RLP (MdI) und zusätzliche Internetrecherche

Fotos: MdI RLP