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Bad Ems: Ein Verletzter bei Wohnhausbrand

Katze konnte nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden

Bad Ems | 12. Juni 2026 | | Willi Willig. In den frühen Morgenstunden ist es heute zu einem Wohnhausbrand in der Bad Emser Grabenstraße gekommen. Entgegen anderslautender, auch offizieller, Meldungen und ersten Aussagen an der Einsatzstelle gab es jedoch einen verletzten Bewohner. Er wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vor Ort erstversorgt und dann durch den Rettungsdienst in den Koblenzer Kemperhof gebracht. Für die Hauskatze jedoch kam die Hilfe, trotz sehr schnellen Einsatzes der Bad Emser Feuerwehr, zu spät, sie konnte nur tot aus der Wohnung geborgen werden.

Laut Wehrleier Mark Horbach wurde die Feuerwehr gegen 3.20 Uhr zunächst zu einem Zimmerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr nur wenige Minuten später stand die Wohnung im ersten Obergeschoss bereits im Vollbrand, die Flammen griffen gerade auf das Dachgeschoss über. Nach Angaben der Polizei kann ein technischer Defekt als Ursache nicht ausgschlossen werden. Durch den sehr schnellen Einsatz konnte die Feuerwehr ein Übergreifn der Flammen auf weitere Bereiche verhindern, allerdings musste das Dach für die weiteren Löscharbeiten geöffnet werden. Über die Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Aussage. Das Haus erscheint aber zumindest zurzeit nicht bewohnbar, ob es das in Teilen noch ist, zeigt sich nach Abschluss der Löscharbeiten im Laufe des Vormittags. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Grabenstraße war für die Dauer des Einsatzes bis gesperrt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bad Ems, Fachbach, Nassau, Singhofen und Kemmenau mit 49 Einsatzkräfte; der Rettungsdienst mit RTW, NEF und nach Überführung des Verletzten auch noch der DRK OV Singhofen mit einem Fahrzeug zur Absicherung der Einsatzkräfte. Auch die Polizei Bad Ems und der Energieversorgr waren vor Ort.