Friedrichssegen | 7. Juli 2022 | (ww). Gegen 12 Uhr kam es heute Mittag auf der B260 in Höhe der Friedrichssegener Brücke zu einem „Vorfahrtsunfall“ zwischen einem LKW und einem Pakettransporter. Dabei 
Der Transporter eines großen Internetversandhauses wurde nach rund einstündiger Anfahrt von einem Spezialschiff des Wasser- und Schiffahrtsamtes (WSA) aus dem Schleusengraben geborgen, nachdem Taucher der Taucherstaffel der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein ihn „angeschlagen“ hatten, also die schweren rund sechs Meter langen Bergungsketten quasi bei „Nullsicht“ im extrem trüben Lahnwasser durch das Fahrzeug gezogen hatten. Außerdem wurden alle Türen des prall gefüllten Paketraums erst mit einem Zurrgurt gesichert, um zu verhindern, dass sich während des Anhebens eine Tür öffnet und die Pakete auch noch in die Lahn stürzen. „Da achten wir bei Stückgut natürlich drauf, weniger wegen der Pakete, als wegen deren Inhalt: da könnten ja auch im schlechtesten Fall noch Inhalte dabei sein, die uns weitere Probleme bereiten“, erklärt Benjamin Kadenbach von der Taucherstaffel das Vorgehen. Der „Greif“, das heißt der auf einem Drehgestell montierte Bagger mit einem 10-Meter-Ausleger hob den Transporter aus den Fluten. Nach dem man ihn zur Gewichtsreduzierung über der Wasserlinie ein paar Minuten „abtropfen“ gelassen hatte, setzte der „Greif“ den Pakettransporter auf dem Fahrradweg ab – weiter, so war von Anfang an klar, würde der Ausleger des Schiffes nicht reichen.

Während der Unfallaufnahme mussten die Friedrichssegener Brücke und die B260 zeitweise komplett gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam es laut Polizei nicht. Gegen 16 Uhr konnten die Unfallaufnahme und die Verkehrsregelungsmaßnahmen durch die Einsatzkräfte vor Ort beendet werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern noch an. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Quelle: Polizeidirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell und eigene Recherche vor Ort









































