Kelten, Römern und Rittern auf der Spur

by Christin Maus

Koblenz | 12. Mai 2022 | (cm). Eisen schmieden, Armbänder aus Leder herstellen oder in die Gauklerschule gehen: bei den Historienspielen im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein warten Ende Mai auf kleine und große Besucher jede Menge Spiel, Spannung und Spektakel. Wie die Generaldirektion kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz jetzt mitteilt, gibt es an Christi Himmelfahrt (26. Mai) und dem darauf folgenden Wochenende (28. + 29. Mai) originalgetreue Darsteller aus 3.000 Jahren Geschichte, traditionelle Handwerkstechniken, Waffenvorführungen und mitreißende Musik zu bestaunen. Bereits vor den Toren der Festung können die Besucher durch die Heerlager spazieren und sich einen ersten Eindruck von den unterschiedlichen Epochen und Akteuren verschaffen, bevor sie dann in der Festung in einem Parcours durch die Geschichte reisen. Auf die Gäste warten dann Kelten, Römer, Ritter und die Preußen.

Historienspiele 2019 auf der Festung Ehrenbreitstein – Andreas Lemaire


Was die Besucher konkret erwartet hat die GDKE Rheinland-Pfalz auch verraten: Demnach erfahren die Gäste im Keltendorf „aus erster Hand“, wie diese Volksstämme lebten und welche magische Rituale sie pflegten. Die Römer demonstrieren zu Fuß und zu Pferd ihre Kampfausrüstung und berichten über das Training. Die „Zivilisten“ erläutern, wie Wein zur Zeit der großen Cäsaren angebaut wurde oder wie im Scriptorium – der Schreibstube – gearbeitet wurde. Die Ära der Ritter wird im Retirierten Graben mit Handwerkerständen sowie einem Lager mit Vorführungen auf dem Oberen Schlosshof repräsentiert. Dazwischen sorgen Spielleute und Gaukler für Kurzweil. Doch was wären die Historienspiele ohne die Preußen, die die heutige Anlage einst errichteten? Mehrmals am Tag patrouillieren sie in ihren historischen Uniformen über die Festung, geben im Feldlazarett Auskunft über die ärztliche Versorgung der damaligen Zeit oder bieten im Preußischen Eckladen 1910 „Bewährtes und Begehrtes“. Auf die Kinder warten zahlreiche Mitmachaktionen, wie Eisen schmieden, Armbänder herstellen oder bei der Märchenerzählerin Geschichten von Rittern und Fabelwesen lauschen.

Weitere Infos unter www.tor-zum-welterbe.de

Quelle: PM GDKE Rheinland-Pfalz

Fotos: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

You may also like