Home Gewerbe Neuer Kooperationsvertrag zwischen deutschen und französischen Handwerkskammern 

Neuer Kooperationsvertrag zwischen deutschen und französischen Handwerkskammern 

Zusammenarbeit soll noch stärker werden

Koblenz/Trier | 14. Dezember 2023 | (ms). Knapp über eine Woche ist es her, dass Vertreter der Handwerkskammern (HwK) Koblenz, der Pfalz und Trier mit Kammervertretern der französischen Region Bourgogne-Franche-Comté einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet haben. Damit möchte man in Zukunft die Zusammenarbeit der Handwerksorganisationen beider Länder noch weiter bekräftigen. Die Kammern wollen sich künftig regelmäßig zu Themen wie Fachkräftesicherung, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung austauschen. Auch grenzüberschreitende Praktika für Azubis und junge Gesellen sollen durch die Zusammenarbeit in Zukunft noch einfacher werden.  

Ziel der Kooperation sei es, dass junge Menschen neue Arbeitstechniken und interkulturelle Erfahrungen aus dem Nachbarland erleben und lernen können. Für eine intensivere Zusammenarbeit in handwerkspolitischen Themen seien außerdem gemeinsame Aktionen mit Blick auf die Europawahl im Juni 2024 geplant. Im Rahmen ihres Besuchs besichtigte die französische Delegation die umfangreichen Ausbildungszentren und -werkstätten der Handwerkskammer Koblenz im Zentrum für Ernährung und Gesundheit. Die Gäste konnten dabei unter anderem in der Backstube beim Stollenbacken zusehen und vorweihnachtliche Köstlichkeiten naschen, sich in der Fleischerei über die vielfältige Ausbildung in Deutschland informieren und mit Auszubildenden des Friseurhandwerks austauschen.  

Man freue sich sehr über das große Interesse der Nachbarn am deutschen Ausbildungssystem, der Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz, Ralf Hellrich. So würde die Kombination aus Berufsschule, Ausbildung und überbetrieblicher Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Ausland viel Wertschätzung genießen. Gemeinsam mit dem Koblenzer HwK-Präsident Kurt Krautscheid freute er sich, dass man mit dem neuen Partnerschaftsvertrag künftig noch enger zusammenarbeiten und das Handwerk dadurch weiter stärken könne.  

Quelle: HwK Koblenz 

Bilder: HwK Koblenz/Dagmar Schweickert