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    Hachenburg | 17. August 2023 | (ms). Die Westerwald-Brauerei in Hachenburg verfolgt einen klaren Ansatz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels: gezielte Ausbildung. Zum diesjährigen Stichtag am 01. August hieß Dunja Göbler, Leiterin der Personalentwicklung der Westerwald-Brauerei, gleich sieben junge Menschen in der Familienbrauerei willkommen. Diese starten nun in vier verschiedenen Ausbildungsberufen ihre Lehre, darunter Industriekaufleute, Maschinen- und Anlagenführer, Brauer und Mälzer sowie Elektroniker für Betriebstechnik. Die Westerwald-Brauerei betont damit erneut ihre Rolle als renommierter Ausbildungsbetrieb in der Region. 

    Die Ausbildungsquote der Westerwald-Brauerei, die das Verhältnis von Auszubildenden zum übrigen Team widerspiegelt, liegt bei etwa 12,4 Prozent. Im Vergleich dazu erreichen die nächsten Groß- und Industriebrauereien gerade einmal rund 5 Prozent. Bemerkenswert daran: Es zeigt sich, dass mittlerweile jeder 50. Brauer und Mälzer in Deutschland in der Westerwald-Brauerei ausgebildet wird. 

    Dunja Göbler betonte die Vielseitigkeit der Ausbildung bei der Westerwald-Brauerei. Die Auszubildenden lernten hier unterschiedliche Betriebsbereiche kennen und erfahrene Mitarbeiter stehen ihnen mit Rat und auch Schulungen zur Seite. Die Azubis bekämen so die Möglichkeit, in einem modernen Arbeitsumfeld und mit hoch technisierter Ausrüstung verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Gleichzeitig würden sie umfassend betreut. Dieser Mix aus Fördern und Fordern habe sich bewährt, denn jedes Jahr würden Auszubildende der Westerwald-Brauerei mit Bestnoten abschließen, berichtet Göbler. 

    Brauereichef Jens Geimer, der einst selbst als Auszubildender Industriekaufmann bei der Westerwald-Brauerei begann, betonte ebenfalls die Bedeutung einer qualifizierten Ausbildung. Eine erstklassige und umfangreiche Ausbildung garantiere dem Unternehmen, dass man Mitarbeiter beschäftige, die immer up-to-date sind, so Geimer. Als aktiver Ausbildungsbetrieb spüre die Westerwald-Brauerei nur wenige Auswirkungen des Fachkräftemangels. Geimer forderte gleichzeitig eine Aufwertung der betrieblichen Ausbildung in der Gesellschaft: Die Ausbildung müsse wieder ein besseres Image erhalten. Abitur und Studium seien keine Pflicht, auch auf Basis einer guten betrieblichen Ausbildung könne man sich umfassend weiterbilden, so der Brauerei-Chef abschließend. Die Westerwald-Brauerei bietet zudem Schülern Praktika an, um sie an das Thema Ausbildung und die verschiedenen Berufe in einer Brauerei heranzuführen. Interessierte können sich an Dunja Göbler wenden, Kontakt unter Tel. 0 26 62/808 35 oder per E-Mail an: [email protected]. 

    Quelle und Bild: Westerwald-Brauerei, Hachenburg 

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