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    Koblenz | 27. Oktober 2022 | (ms). Über einen Zeitraum von insgesamt zwei Wochen waren kürzlich zahlreiche österreichische Auszubildende zu Gast in Koblenzer Handwerksbetrieben. Die Wiener Azubi-Gruppe kam im Rahmen eines Austauschprogramms der Handwerkskammer (HwK) Koblenz sowie der Wirtschaftskammer Wien in die Stadt an Rhein und Mosel, um in verschiedenen Betrieben ein Praktikum durchzuführen. So besuchten sie zum Beispiel Friseure, Orthopädie-Schuhmacher, Fleischer, Tischler oder Goldschmiede und lernten – nicht nur – die Arbeit in deutschen Ausbildungsbetrieben kennen. Der Austausch bringe die Auszubildenden und Betriebe dabei gleichermaßen voran, so Petra Laudemann von der HwK-Koblenz. Auch die Betriebe sehen das Austauschprogramm durchweg positiv. So hebe der Wille der Auszubildenden, die sich auf einen Austausch und die Erfahrung einlassen wollen, die jungen Menschen direkt aus der Masse hervor. Außerdem könne man das Programm nutzen, um so für sich zu werben und ein Alleinstellungsmerkmal zu haben, so die Koblenzer Friseurmeisterin Julia Goray. Neben den Praktika kommt während des Austauschs aber auch die Freizeit nicht zu kurz: So besuchte die Gruppe beispielsweise die Festung Ehrenbreitstein, machte eine Schifffahrt auf dem Rhein und tauschte sich bei gemeinsamen Abenden aus.  Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmer entsprechende Zertifikate. Bereits seit 1993 existiert das Austauschprogramm zwischen Koblenz und Wien. Immer abwechselnd besuchen die Auszubildenden für jeweils zwei Wochen die Partnerstadt und ihre Betriebe, um Einblicke in die Arbeit vor Ort zu bekommen. 

    Bild: HwK Koblenz
    Bild: HwK Koblenz

    Quelle und Bild: HwK Koblenz 

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