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    Nievern | 16. Mai 2022 | (cm). Doppelte Vorsicht ist derzeit in der Ortsgemeinde Nievern geboten: dort wurden Pflanzen des giftigen Bärenklaus und Raupen der als „Eichenprozessionsspinner“ bezeichneten Schmetterlinge entdeckt. Das teilte jetzt Ortsbürgermeister Lutz Zaun mit. Am Lahnufer zwischen Brücke und Nieverner Wehr wurden die Pflanzen des giftigen Bärenklaus mittlerweile von qualifizierten Mitarbeitern der Wasserschifffahrtsverwaltung entfernt. Und auch dem Eichenprozessionsspinner ging es an den Kragen. An insgesamt 10 im Eigentum der Ortsgemeinde stehenden Eichen wurden in der letzten Woche durch die Fachfirma Consect GmbH aus Taunusstein Vorsorgemaßnahmen gegen den Befall der Bäume getroffen. Bei einer kleineren Eiche im Bereich der Fußgängerbrücke am Rundwanderweg konnte der Schädling festgestellt und entsprechend behandelt werden. Um festzustellen, ob die Behandlung auch die erwartete Wirkung zeigt, wurde dieser Teil des Rundwanderweges aus Sicherheitsgründen kurzfristig gesperrt.

    Der Saft des Bärenklaus kann bei Berührung durch Mensch und Tier toxische Reaktionen, insbesondere Hautentzündungen hervorrufen. Auch wenn schon zahlreiche Pflanzen entfernt wurden, sollten Besucher des Lahnuferbereiches weiterhin besonders Aufmerksam sein. Das gilt auch im Fall des Eichenprozessionsspinners. Auch hier sollte das Umfeld des befallenen Baumes wegen der ätzenden Wirkung der Brennhaare der Raupe auf Haut und Atmungsorgane von Mensch und Tier gemieden werden.

    Quelle + Fotos: PM Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems-Nassau

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