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    Große Demo in Limburg – massive Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet

    Auch in Limburg wird es am Montag, 8. Januar, zu einer Protestveranstaltung kommen. Dort ist für die Zeit zwischen 6 und 9 Uhr eine Veranstaltung mit 300 Fahrzeugen angemeldet. Aufgrund der Aktionen wird es am Montagmorgen zu massiven Verkehrsbeeinträchtigen kommen. Der Demonstrationszug wird sich in Höhe des Parkplatzes kurz vor der Anschlussstelle Offheim auf dem Standstreifen der B49 formieren und gegen 6.15 Uhr in Richtung Limburg starten. Dort werden die Fahrzeuge den Weg über die Lichfield-Brücke in die Innenstadt nehmen. Über die Schiede geht es dann durch den Tunnel in den Schlenkert. Von dort aus führt die Route über die Eisenbahnstraße wieder durch den Tunnel und die Lichfield-Brücke zur Anschlussstelle nach Ahlbach, wo die Tour neu beginnt. Für 9 Uhr ist das Veranstaltungsende auf der B 49 bei Ahlbach vorgesehen. In der Zeit der angemeldeten Protestveranstaltung sind die Landwirte als Kolonne unterwegs, die nicht überholt werden kann. Polizei und Ordnungsamt empfehlen, die Fahrt mit dem Auto in die Limburger Innenstadt möglichst zu vermeiden oder sehr viel Geduld mitzubringen.

    Der Busverkehr in Limburg ruht
    Ein Ausweichen auf Busse ist nur bedingt möglich. Die Limburger Stadtlinie stellt den Verkehr während der Veranstaltung ein, auch die Busse des Regionalverkehrs, die im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil unterwegs sind, fahren in dieser Zeit Limburg nicht an. Vom Verkehrsverbund Rhein Mosel, der für die Buslinien aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz mit dem Ziel Limburg zuständig ist, gibt es keine konkreten Angaben, auf seiner Homepage macht er jedoch generell auf Einschränkungen aufgrund der Protestveranstaltung aufmerksam.

    Nach dem Veranstaltungsende gegen 9 Uhr wird ein Teil der Landwirte, die mit ihren Traktoren an der Protestaktion teilnehmen, den Weg nach Wiesbaden oder Montabaur einschlagen. Der Weg nach Wiesbaden führt dabei wieder über die Limburger Innenstadt und dann über die B417 (Hühnerstraße) nach Wiesbaden.

    Wiesbaden -Verkehrsbehinderungen wegen Demonstrationen in der Stadt

    Am Montag, 8. Januar, werden in der Wiesbadener Innenstadt zwei Versammlungen stattfinden, die erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr haben können. Die erste Versammlung, bestehend aus circa 800 Traktoren, Lastkraftwagen (Lkw) und Personenkraftwagen (Pkw), wird um 9 Uhr Aufstellung in der Mainzer Straße nehmen. Hierzu wird die Mainzer Straße zwischen Kaiser-Friedrich-Ring und Siegfriedring in beiden Richtungen ab 9 Uhr voll gesperrt. Um 11 Uhr wird der Aufzug durch die Wiesbadener Innenstadt starten. Die Wegstrecke führt von der Mainzer Straße durch die Unterführung links in die Lessingstraße, rechts in die Friedrich-Ebert-Alle, Wilhelmstraße, Kureck, links in die Taunusstraße, links in die Georg-Zinn-Straße/Kranzplatz, links in die Webergasse, Burgstraße, rechts in die Wilhelmstraße, rechts in die Rheinstraße, Wendepunkt Höhe Wörthstraße, Rheinstraße, rechts in die Friedrich-Ebert-Allee, links in die Lessingstraße, links auf den Gustav-Stresemann-Ring, rechts in die Berliner Straße. Im Zuge dessen ist mit potenziellen Verkehrsbeeinträchtigungen rund um die Innenstadt, insbesondere auf der Schwalbacher Straße, der Frankfurter Straße, der Moritzstraße, der Bahnhofsstraße und dem 1. Ring zu rechnen. Aufgrund dieses Aufzugs wird die Wilhelmstraße vom Kureck über die Friedrich-Ebert-Allee bis zum 1. Ring sowie die Rheinstraße in der Zeit von 11 bis 14 Uhr vollständig gesperrt sein, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich führen wird.

    Die zweite Versammlung ist als ebenfalls als angemeldeter Aufzug geplant. Die circa 50 bis 60 Fahrzeuge werden aus dem Kreis Bergstraße anreisen und an der Mainbrücke Kostheimer-Gustavsburg ins Wiesbadener Stadtgebiet einfahren. Von dort wird der Aufzug links abbiegen auf die Hauptstraße (B 43, entgegen der Einbahnstraße auf der Busspur) Kostheimer Landstraße, links in den Philippsring / Eisenbahnstraße, Hochkreisel, rechts in die Rampenstraße / Wiesbadener Straße, Wiesbadener Landstraße, Kasteler Straße, rechts in die Mainzer Straße (über Amöneburger Kreisel), B 263, Mainzer Straße (unter Gustav-Stresemann-Ring), links in die Lessingstraße, rechts in die Friedrich-Ebert-Allee, Wilhelmstraße, links in die Taunusstraße, links in die Georg-August-Zinn-Straße, links in die Webergasse, An den Quellen, Burgstraße, rechts in die Wilhelmstraße, rechts in die Rheinstraße, links in die Oranienstraße, Gutenbergplatz, Mosbacher Straße, links in die Sartoriusstraße, rechts abbiegen in Am Landeshaus, rechts in die Biebricher Allee, Straße der Republik, Rathausstraße, rechts in die Rheingaustraße, rechts Am Parkfeld. Dort wird sich die Versammlung gegen 17 Uhr auflösen.

    Auch hier wird es immer wieder zu temporären Sperrungen der Straßen kommen, so dass es zu erheblichen Verzögerungen im Straßenverkehr kommen wird. Die Landeshauptstadt Wiesbaden appelliert daher an die Verkehrsteilnehmer, die Innenstadt sowie die genannten Bereiche großräumig zu umfahren bzw. zu meiden und alternativ auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Dadurch soll eine möglichst reibungslose Mobilität gewährleistet und Unannehmlichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger minimiert werden.

    Die Polizei Westhessen sensibilisiert bezüglich möglicher Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Bundesland

    Auch für Hessen wurden mehrere Versammlungen in diesem Kontext angemeldet, darunter auch eine Traktoren-Sternfahrt mit Zielort Wiesbaden. In Anbetracht der angemeldeten Aktionen weist die Polizei bereits im Vorfeld darauf hin, dass bereits ab den frühen Morgenstunden grundsätzlich mit ausgeprägten Verkehrsbeeinträchtigungen in ganz Hessen zu rechnen ist.

    Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westhessen finden nach derzeitigem Stand in Wiesbaden und Limburg (Details siehe oben) zwei angemeldete Veranstaltungen statt. Da durch die Veranstalter geplant ist, dass sich Traktoren nach der Veranstaltung in Limburg auch in Richtung Wiesbaden bewegen, und dies über die B417 (Hühnerstraße) erfolgen soll, kann es auch dort zu Verkehrsbehinderungen kommen.

    Die hessische Polizei steht im ständigen und engen Austausch mit den jeweils zuständigen Versammlungsbehörden und wird am Veranstaltungstag hessenweit mit Beamten im Einsatz sein, um die Wahrnehmung des Rechts auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und gleichzeitig die in diesem Kontext möglichen Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu minimieren.

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