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    Heimersheim | 05. Mai 2023 | (ms). Der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Andy Becht hat sich kürzlich in Heimersheim über den aktuellen Stand des Wiederaufbaus der Bundesstraße 266 informiert. Diese war im Zuge der Flutkatastrophe im Ahrtal stark beschädigt und in Teilen zerstört worden. Gemeinsam mit dem Leiter des LBM-Projektbüros für das Ahrtal, Stefan Schmitt, tauschte sich Becht über die aktuell laufende Machbarkeitsüberprüfung aus.  

    So sei es wichtig, eine Lösung zu finden, die einen zuverlässigen Verkehrsfluss ermöglicht und gleichzeitig der Ahr den nötigen Retentionsraum bietet, betonte Becht. Daher sei eine ergebnisoffene Prüfung durch Experten, die auch die Anliegen der Anwohner mit einbezieht für eine passgenaue Lösung am Ende entscheidend. Für die Machbarkeitsstudie werden derzeit Daten aus einer hydrologischen Abflussmodellierung gesammelt. Gemeinsam mit der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler sollen im Zuge der hydraulischen Untersuchungen der Ahr im städtischen Bereich auch Möglichkeiten der Optimierung untersucht werden. Eine Beauftragung ist durch die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler bereits erfolgt. Um frühestmöglich Tendenzen für weiter zu betrachtende Lösungen und vor allem deren Wirkungen auf den Ahrabfluss zu erhalten, sollen dabei verschiedene Szenarien untersucht werden. Derzeit geht man davon aus, dass die Ergebnisse dazu im Laufe des Jahres 2023 vorliegen.  In Kürze würden zusätzlich Erosionsschutzmaßnahmen an der abgebrochenen Rampe durchgeführt, die das weitere Abrutschen bis zum finalen Wiederaufbau verhindern sollen und zur Verkehrssicherung dienen. 

    Quelle und Bilder: Wirtschaftsministerium RLP 

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