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    Bad Neuenahr-Ahrweiler | 19. Juni 2022 | (ms). Im Rahmen des Forschungsprojektes “KAHR” können die Bürger und Bürgerinnen des stark von der Flutkatastrophe betroffenen Ahrtals ab sofort an einer Online-Befragung teilnehmen. Ziel des Projekts ist es, die von der Flutkatastrophe im Juli 2021 betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bei ihren Aufbaumaßnahmen zu unterstützen und wissenschaftlich zu begleiten. Um die hierfür notwendigen Daten auf eine breite Basis zu stellen, werden in den kommenden Wochen die von der Flutkatastrophe Betroffenen selbst befragt. Dabei im Fokus stehen besonders Themen wie Flutschäden, Wiederaufbau und Vorsorge gegenüber Extremereignissen. Mit Hilfe des Forschungsprojektes möchte man laut Landrätin Cornelia Weigand dafür sorgen, dass man das Ahrtal neu, zukunftsorientiert und nachhaltig aufbaut, um sich künftig vor möglichen Gefahren so gut es geht zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich der Landkreis Ahrweiler als Praxispartner dem bundesweiten Forschungsprojekt ‚KAHR‘ angeschlossen, welches mit insgesamt fünf Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Konkret bedeutet das nun, dass rund 5000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler in den kommenden Wochen angeschrieben werden und, dass sie einen Zugangscode erhalten werden, der die Teilnahme an der Online-Umfrage ermöglicht. Die Befragung nimmt etwa 20 bis 30 Minuten in Anspruch und ist bis zum 20. Juli 2022 möglich. Auch wenn die Befragung ausdrücklich freiwillig ist, hofft man, dass möglichst viele Bürger und Bürgerinnen sich beteiligen, um ein breit aufgestelltes Meinungsbild einzuholen. Weitere Informationen zu Verbundpartnern, Themen und Terminen sind unter www.hochwasser-kahr.de zu finden.   

    Quelle: PM Kreisverwaltung Ahrweiler 

    Bild: Archiv 

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