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    Mittelrhein | 21. Oktober 2023 | (ms). Mit Unterstützung der Einsatzkräfte von Feuerwehr Mainz, Wasserschutzpolizei Bingen, Westpfalz-Klinikum Kaiserlautern, Universitätsklinik des Saarlandes und Bergwacht und Höhenretter aus Kaiserlautern wurden in der vergangenen Woche zahlreiche Einsatzszenarien für die ADAC Luftrettung und den “gelben Engel” Christoph 66 simuliert. Dabei ging es unter anderem um die Rettung von Personen in einem manövrierunfähigen Boot, die Rettung von Hausdächern bei einem simulierten Hochwasser bis hin zur schnellen Personenrettung vom Kaiser Friedrich Turm. 

    Dabei flog das Team eine H145 mit Rettungswinde, die besonders bei Notfällen in unwegsamen Geländen zum Einsatz kommt, wenn Bodeneinsatzkräfte nicht zum Unglücksort vordringen können. Aber auch die schnelle Rettung aus einer bedrohlichen Situation, beispielsweise von Hausdächern, wie bei einem steigenden Hochwasser gehört zum Einsatzgebiet einer Rettungswinde dazu.  

    Anspruchsvoll ist der Einsatz der Winde allemal – denn die Hauptaufgabe des Piloten bei dem anspruchsvollen Flugmanöver während der Übung war es, den Hubschrauber möglichst ruhig über der Einsatzstelle schweben zu lassen. Der speziell ausgebildete Windenoperator (TC HHO) steht bei geöffneter Seitentüre auf der Kufe des Hubschraubers und seilt den Notarzt/die Notärztin zu einem Simulationsphantom ab. Nach der Erstversorgung werden der Notarzt sowie das Simulationsphantom im Bergesack wieder in die Maschine „gewincht“. Solche Übungen finden an allen Windenstationen der ADAC Luftrettung mindestens einmal im Jahr statt und sind verpflichtend für eingesetzte Crews und Einsatzgruppen der Bergwachten oder der Höhenrettungsgruppen aus Rheinland-Pfalz.

    Quelle: ADAC Mittelrhein e.V. 

    Bilder: ADAC Mittelrhein e.V. / Thomas Frey 

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