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    Winkelbach | 05. Juni 2023 | (ms). Unter dem Leitmotiv “Ein Westerwald für alle” ist in Winkelbach kürzlich der neue Kreisverband der FREIEN WÄHLER Westerwald gegründet worden. Damit nehme man bei der Kreisvereinigung Bezug auf die Erfolge der Landtagswahl 2021, bei der die Partei FREIE WÄHLER erstmals in den Landtag einzog. Damals hatten sich Menschen aus Wählergruppen zur Partei zusammengeschlossen, um auf Landesebene die Bedingungen der Kommunen zu verbessern – dies verbinde auch die Gründungsmitglieder der Kreisvereinigung Westerwald. 

    Ein Teil bringt bereits politische Erfahrungen aus der FWG mit, andere waren ohne kommunale Erfahrung bereits der Partei beigetreten, da sie sich durch die landes- und bundespolitischen Aktivitäten der FREIEN WÄHLER vertreten fühlen. Die Vision sei nun klar: Man wolle Politik mit gesundem Menschenverstand und fernab von ideologischen Dogmen, basierend auf logischen Entscheidungen und im Schulterschluss mit den Menschen im Westerwald machen. Dabei setze man auf frische Ideen, Transparenz und Bürgernähe, um eine lebendige Demokratie zu fördern, so Sascha Kraft, bislang bei der FWG Hachenburg aktiv und gleichzeitig stellvertretender Bezirksvorsitzender der Partei FREIE WÄHLER. Auf der Gründungsversammlung wurde Sascha Kraft zum ersten Vorsitzenden gewählt. Marcel Schäfer und Angela Adomeit sind die Stellvertreter. Den Vorstand komplettieren Michelle Stahlhofen als Schatzmeisterin und Christian Konopka als Schriftführer. 

    Auch Marcel Schäfer, IT-Fachmann aus Hattert, freut sich auf die Arbeit im Kreisverband. Man habe sich bereits in den Vorgesprächen zum Ziel gesetzt ein Vorstandsteam zu bilden, das verschiedene persönliche Hintergründe mitbringe und damit auch einen breiten Blick bei der politischen Arbeit ermöglicht. Wir werde sich in Zukunft dafür einsetzen, dass der Westerwald für alle Menschen ein lebenswerter Ort ist, unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund, so Schäfer. Mit der Adaption des Leitspruchs wird auch klar, dass es sich bei der neuen Kreisvereinigung um eine Untergliederung der Landespartei handelt. Denn genau das ist dem Gründungsteam wichtig. Angetrieben fühle man sich laut der Bezirksvorsitzenden Kathrin Laymann von dem Eindruck, dass die landes- und bundespolitischen Entscheidungen die kommunale Selbstverwaltung immer mehr Beschneiden würden. Gerade für FREIE WÄHLER sei dies eine schmerzhafte Erfahrung. Denn hier wolle man nicht die Orts- und Verbandsgemeinden verwalten, sondern gestalten. So sei die Beschränkung in der kommunalen Haushaltsführung und die Abhängigkeit von Fördergeldern nicht das, was man sich unter kommunaler Selbstverwaltung vorstelle, so Laymann. 

    Und dass den Mitgliedern der neuen Kreispartei auch die bundespolitische Entwicklung Sorgen bereitet, wurde an einem Dringlichkeitsantrag deutlich. So beschlossen die Mitglieder einstimmig den vom Vorsitzenden Sascha Kraft gestellten Antrag, der die Bundesgrünen in den Focus nimmt: Habeck müsse weg! Nach Heizungswahnsinn, Vetternwirtschaft und Heizungsdatensammelwut sei man an einem Punkt angelangt, an dem man sagen müsse: Es reicht. Die Bürger dürften gerade in diesen schwierigen Zeiten eine stabile, zuverlässige und planbare Wirtschaftspolitik erwarten, so Kraft. Alle weiteren Informationen zu dem neuen Kreisverband finden sich unter https://fwrlp.de/freie-waehler-westerwald/. 

    Quelle und Bild: FREIE WÄHLER Westerwald

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