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    Ulmen (ms). Mit dem Symbolischen Spatenstich sind in der vergangenen Woche endlich die Bauarbeiten an einem ganz besonderen Projekt gestartet: der Ulmener Stollen soll für die touristische Nutzung geöffnet werden. Mit dem Projekt soll dann das Ulmener Maar mit dem Jungfernweiher verbunden werden – doch bis hier hin war es ein langer weg. Im Jahr 2012 gab die geotechnische Stellungnahme des Geologiedirektors Ansgar Wehinger den Ausschlag für die Idee zur Stollenöffnung. Darin hieß es unter anderem: “Die untertägige Verbindung von zwei Maaren über einen Stollen stellt sowohl aus geologischer Sicht, als auch aus kulturhistorischer Sicht ein einzigartiges Ensemble dar.” Die Idee war geboren und es wurde mit Nachdruck an ihr gearbeitet. 2017 folgte dann eine Machbarkeitsstudie, 2020 folgte eine Förderzusage über rund 1,3 Millionen Euro, darauffolgend umfangreiche Detailplanungen und die Abstimmung mit Fachbehörden wie dem Wasser-, Natur-, und Denkmalschutz. Im Januar dieses Jahres konnte dann endlich der Bauauftrag vergeben werden Mit dem Spatenstich vergangene Woche fällt nun der Startschuss für die umfangreichen Baumaßnahmen. Grundsätzlich ist und bleibt das Ziel, möglichst wenig bauliche Veränderungen am Stollen vorzunehmen, um die einzigartige Atmosphäre und den Charakter des untertätigen Stollens bestmöglich zu erhalten. Parallel dazu muss jedoch ausreichend Sicherheit hergestellt werden, damit Touristen den Stollen selbstständig durchqueren können. Geplant wird derzeit mit einer Bauzeit von rund sieben Monaten. Im Herbst soll der neue touristische Dreh- und Angelpunkt in der Vulkaneifel dann fertiggestellt sein.  

    Bild: Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen 

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