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    Koblenz | 2. November 2023 | (ww). In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November war es wieder soweit. Kinder gingen von Tür zu Tür, in der Hoffnung, mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ ein paar Leckereien einzuheimsen.

    Die Polizei allerdings traf aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, insbesondere in der Großsiedlung Neuendorf, entsprechende Maßnahmen, um Eskalationen frühzeitig bereits im Vorfeld erkennen und verhindern zu können. Dazu gehörte auch die Installation einer temporären Videoüberwachung, die im Vorfeld für Fragen sorgte, aber „aus einsatztaktischen Gründen“, nicht näher kommentiert wurde. So teilte das Polizeipräsidium Koblenz auf telefonische Anfrage mit, dass die temporäre Videoanlage nach den Erfahrungen der vergangenen Halloween-Nächte und vor allem der Eskalation in der Neujahrsnacht, zur Beweissicherung und Abschreckung mointiert sei, man das aber nicht weiter kommentieren wolle. Auch sollte nicht etwa, wie zum Beispiel im Falle von angekündigten Radarwarnungen über die Videoaufzeichnungen informiert werden, lediglich Plakathinweise vor Ort wiesen auf die Aufzeichnungen hin. Da der generelle Wunsch geäußert wurde nicht im Vorfeld darüber zu berichten, hat 56aktuell bis zur heutigen Pressemeldung der Polizei abgewartet.

    Das Konzept sah vor, durch schnelles und konsequentes Einschreiten Ausschreitungen zu unterbinden; beispielsweise durch Platzverweise und Sistierungen einzelner Personen zu Polizeidienststellen innerhalb des Stadtgebiets. Vereinzelt kam es dann in der Halloween-Nacht innerhalb der Großsiedlung Neuendorf zu Mülltonnenbränden, die zeitnah durch die Feuerwehr gelöscht werden konnten. In einem sehr geringen Maß waren Eier- und Böllerwürfen auf Einsatzkräfte der Polizei zu verzeichnen. Verletzt wurde hierbei niemand. Im Rahmen von Personenkontrollen konnten neben Vermummungsgegenständen u.a. auch ein Baseballschläger sichergestellt werden. Insgesamt zieht die Einsatzführung der Koblenzer Polizei eine positive Bilanz der Halloween-Nacht – sicherlich auch dank der installierten Überwachungstechnik.

    Quelle: Polizeipräsidium Koblenz, übermittelt durch news aktuell und telefonische Nachfrage durch 56aktuell

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