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waldbrandbekämpfung

    Großmaischeid | 29. Juni 2023 | (ms). Am vergangenen Wochenende haben die Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Dierdorf in einer gemeinsamen Großübung für den Fall eines möglichen Waldbrandes geprobt. Insgesamt rund 100 Einsatzkräfte aus der VG und dem Landkreis Neuwied waren zwischen Großmaischeid und Isenburg unter der Einbindung zahlreicher Wehren im Einsatz.  

    Dabei wurde im Bereich Schloss Sayneck ein größeres Feuer simuliert, das sich schnell den Hang hinauf auszubreiten drohte und in den Nadelwald hineinzulaufen drohte. Nach Eintreffen der alarmierten Kräfte der Feuerwehr Großmaischeid und Teilen der Einheit Dierdorf wurde die Lage erkundet und schnell festgestellt, dass weitere Kräfte erforderlich seien – bei der Nachalarmierung wurden die Einheiten aus Kleinmaischeid sowie des Waldbrandzuges des Kreises Neuwied hinzugezogen. Gleichzeitig wurde ein Teil der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Neuwied zur Führungsunterstützung mitalarmiert. Zur Aufklärung der Einsatzstelle wurde außerdem die Drohneneinheit des DRK Puderbach hinzugezogen. 

    Aus dem Löschweiher des Schlosses wurde eine Wasserversorgung zum ersten Einsatzabschnitt eingerichtet, der mit der Brandbekämpfung vom Weg aus, den Hang hoch beschäftigt war. Die Einheit Kleinmaischeid und der Waldbrandzug erhielten den Einsatzauftrag die Brandbekämpfung auf der Bergseite des Hangs im unwegsamen Gelände durchzuführen und so die Brandausbreitung in die Nadelholzkultur zu verhindern. Die Wasserversorgung für diesen Abschnitt erfolgte mit zwei Tanklöschfahrzeugen mit je 4.000 Litern Fassungsvermögen im Pendelverkehr aus dem Hydrantennetz in der Ortslage Großmaischeid in der Isenburger Straße. Das Wasser wurde in einen Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von 8.000 Litern gepumpt. Von dort wurde der Unimog der Einheit Erpel mit 2.000 Litern befüllt, der im Pendelverkehr so nahe wie möglich an die zweite Einsatzstelle fuhr. Nach fünf Stunden war die Übung vor Ort beendet und es ging zurück in die Gerätehäuser. 

    Während der Übung gab es jedoch einen reellen Alarm. „Unklare Rauchentwicklung im Wald bei Marienhausen“ war das Einsatzstichwort, zu dem neben der örtlich zuständigen Einheit Marienhausen auch die Einheit Elgert und das in Dierdorf verbliebene zweite Löschgruppenfahrzeug alarmiert wurden. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass das Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war.   

    Quelle und Bilder: Feuerwehren VG Dierdorf

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