Nastätten | 6. November 2026 | Willi Willig. Heute vor drei Wochen kam es auf dem Oktobermarkt in Nastätten zu einem tragischen Unfall (wir berichteten). Eine Traverse mit einem Werbebanner war von einer starken Windböe erfasst worden und in den Marktbereich in der Bahnhofstraße gekippt. Dabei wurde ein Mann schwer und ein weiterer schwerstverletzt. Nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Koblenz ist der schwerstverletzte 72-Jährige, der sich zunächst in kritischem Zustand befand, nun im Krankenhaus in Folge der schweren Verletzungen verstorben.
Der Vorfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr im Bereich der Bahnhofstraße. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren mit starken Kräften vor Ort im Einsatz, da zunächst weitere Verletzte und auch durch das Ereignis traumatisierte Betroffene gemeldet wurden. Zunächst war lediglich die Bahnhofstraße gesperrt, im Verlauf des Einsatzes wurde entschieden, den Oktobermarkt für den Freitag abzubrechen und die für den Abend angesetzte Drohnenshow abzusagen.
Die Meldung des Polizeipräsidiums Koblenz im Wortlaut:
Mit Bezug auf die bisherige Berichterstattung zum Unfallgeschehen im Rahmen des Oktobermarktes in Nastätten am 23. Oktober müssen wir leider mitteilen, dass der 72-jährige Schwerstverletzte mittlerweile verstorben ist. Die zweite verletzte Person konnte das Krankenhaus nach den uns vorliegende Informationen inzwischen verlassen. Die Kriminalinspektion Montabaur führt nach wie vor die Ermittlungen zu diesem Unfall. Zum Stand der Ermittlungen gibt es derzeit keine weiteren Angaben.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung meldeten sich auch Marco Ludwig, Stadtbürgermeister von Nastätten und Verbandsgemeindebürgermeister Jens Güllering kurz nach der Polizei und brachten ihre Betroffenheit zum Ausdruck.
Tief betroffen haben wir erfahren, dass eine der beiden, beim Nastätter Oktobermarkt verunglückten Personen ihren schweren Verletzungen erlegen ist. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden. Gleichzeitig danken wir allen Helfern, den Einsatzkräften sowie den Ersthelfern vor Ort für ihren engagierten Einsatz.

