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Krone, Kamm und Zepter: Majestäten im Bundestag

Koblenzer Abgeordnete Josef Oster empfängt Wein- und Festadel aus seinem Wahlkreis in Berlin

Koblenz / Region / Berlin | 17. Juni 2026 | (ww). Es kommt nicht häufig vor, dass auch erfahrene Abgeordnete staunend innehalten auf ihrem Weg zum Sitzungssaal im Berliner Reichstag. Josef Oster aber hat dafür gesorgt, dass sogar Bundeskanzler Friedrich Merz höchstselbst wohl glaubte, er sei geradewegs in eine Erzählung aus Grimms Märchen oder einen Disneyfilm geraten. Im Bundeskanzleramt fand er sich inmitten von knapp 50 herausgeputzten Prinzessinnen, Königinnen und Majestäten. Mit Krone, Zepter, Weinkelch und goldenem Kamm. Was steckt dahinter?

Als Abgeordneter aus einem der geselligsten Wahlkreise Deutschlands hat Josef Oster (CDU) es zu einer schönen Tradition werden lassen, alle zwei Jahre sämtliche Wein- und Festmajestäten aus seiner Heimat zu einer besonderen politischen Bildungsreise einzuladen. Und so tummelte sich vor wenigen Tagen der Wein- und Fest-Adel aus Koblenz und der ganzen Region in den schillerndsten Farben im Regierungsviertel. „So viel Glanz und Glitzer sieht man hier nicht alle Tage“, freut sich Oster. „Aber die Majestäten hatten nicht nur ihre festlichen Roben im Gepäck, sondern auch einige wichtige Themen, die sie an die Politik adressierten.“ Dafür hatte Josef Oster eigens Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und den weinbaupolitischen Sprecher der CDU Artur Auernhammer eingeladen. Gemeinsam erörterten Politiker, Festprominenz und die mitgereisten Behördenvertreter (darunter der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Uwe Bruchhäuser sowie die jeweils ersten Beigeordneten der Landkreise Mayen-Koblenz und Rhein-Lahn Pascal Badziong und Marcel Willig) die Herausforderungen des Weinbaus und des Weinmarktes. Sinkende Absatzzahlen, geringes nationales Bewusstsein (nur 40 Prozent des in Deutschland verzehrten Weins ist deutscher Wein), die immer noch unerlässlichen Hubschrauberspritzungen in Steillagen, den neuen Trend zu alkoholfreien Produkten und allzu starre Regelungen zur Nachtruhe bei Wein- und Volksfesten. Die Majestäten kritisierten die hohe Bürokratiebelastung und auch den gesundheitspolitischen Kurs „Jeder Tropfen ist zu viel“, der mitverantwortlich für die Krise im Weinbau und auf Festen sei.

Bundesminister Rainer und der weinbaupolitische Sprecher Auernhammer nahmen viel mit aus der Gesprächsrunde und lobten die Majestäten ausdrücklich für ihren Einsatz als Botschafterinnen und Botschafter ihrer Heimat in touristischem wie fachlichem Sinn.
Nach dem Austausch warben die Gäste bei einem geselligen Weinempfang für die Produkte aus ihren Anbaugebieten und schenkten Riesling, Spätburgunder, Secco oder auch Kirschsaft ein. „Ich freue mich, dass so viele Repräsentantinnen und Vertreter aus der Heimat meiner Einladung gefolgt sind, das war wirklich eine sehr besondere Reisegruppe“, so Oster. Ein großes Dankeschön von den Besucherinnen und Besuchern sowie den Bundestagskolleginnen und -kollegen ging an Oster selbst, der mit dieser Veranstaltung in Berlin hohe Maßstäbe gesetzt hat.

 

Quelle: PM Büro Josef Oster / Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann. Bildunterzeile: Glanz und Glitzer im Kanzleramt: Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundestagsabgeordnete Josef Oster stellten sich gern für ein Erinnerungsfoto mit den Wein- und Festmajestäten und den weiteren Gästen aus dem Wahlkreis Koblenz auf. Foto: