Koblenz | 3. August 2026 | (ww). Was machte die Koblenzer Bevölkerung, wenn die Sirenen im Krieg wegen eines weiteren Fliegeralarms heulten? Wo konnten sie sich vor den Bomben schützen? Wie lebte es sich auf engem Raum im Untergrund, während über Koblenz Krieg geführt wurde? Der Fels des Ehrenbreitsteins bot zwischen 1941 und 1943 Zuflucht für die umliegende Bevölkerung. Dabei fanden mehr als 10.000 Menschen Schutz in den nie ganz ausgebauten Stollen des Felsenbunkers. Bei der „Bunkerführung“ erkunden die Besucher, ausgerüstet mit Helm und Lampe (bitte Taschenlampen mitbringen), den normalerweise nicht zugänglichen Bunker. Dabei wird für sie das Ausharren der Menschen bei den Bombenangriffen in den düsteren, feuchten Stollen ebenso erfahrbar wie das Ende des Zweiten Weltkrieges in Koblenz.
- Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen, da im Bunker stets niedrige Temperaturen herrschen
- Termine: 7. August – 12. Sptember, jeweils Fr. 18 Uhr / Sa. 11 Uhr / So. 11 + 14 Uhr
- Tickets: www.festungsticket.de oder an der Festungskasse
- Treffpunkt/Beginn: Talstation des Festungsaufzuges
- Dauer: ca. 60 Minuten
- Kosten: Erw. 5 € / Erm. 3 €
Quelle und Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

