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Einhub an der Pfaffendorfer Brücke verzögert sich durch niedrigen Rheinstand

Koblenz | 15. September 2026 | (ww).  Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz teilt mit, dass sich der für Ende September angekündigte Einhub der Mittelfelder der neuen Pfaffendorfer Brücke voraussichtlich um vier Wochen verzögern wird. Grund hierfür sind die anhaltenden niedrigen Wasserstände des Rheins, die deutlich unter dem gleichwertigen Wasserstand liegen. Dieser dient als Richtwert, bei dem die garantierte Mindestfahrrinnentiefe auf frei fließenden Flüssen wie dem Rhein noch sichergestellt ist. Der Baufortschritt ist deshalb vom Wasserstand abhängig, weil die einzuhebenden Stahlbauteile vom Vormontageplatz im Mannheimer Hafen nach Koblenz nur per Schiff transportiert werden können. Die Gewichte der beiden Großbauteile betragen jeweils knapp 500 Tonnen. Eine Alternative hierzu ist nicht möglich. Eine Aussage, ob die Verzögerung Auswirkungen auf die Gesamtbauzeit hat und in welchem Umfang, kann derzeit noch nicht getroffen werden. Informationen zum Baufortschritt sind regelmäßig auf www.koblenz-baut.de zu finden.

Bildunterzeile: Auf der Baustelle der Pfaffendorfer Brücke verzögert sich der Einhub der Mittelfelder durch den niedrigen Stand des Rheins um voraussichtlich vier Wochen.  Quelle und Foto: Felix Gras/Stadt Koblenz