Lotto-Kunstpreis zum Thema „Hoffnung“ verliehen

Preisträger in Koblenz geehrt

by Christin Maus

Koblenz | 24. November 2022 | (cm). In Koblenz ist jetzt der 18. Kunstpreis von Lotto Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehen worden. In diesem Jahr stand der Literaturwettbewerb unter dem Motto „Hoffnung“. Mehr als 160 Beiträge wurden laut Lotto Rheinland-Pfalz in Prosa und Lyrik eingereicht. Die Preisträger wurden mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro geehrt. Ziel des Preises ist es, die Kunst in Rheinland-Pfalz zu fördern und Nachwuchskünstlern eine Chance zu bieten, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Den Kunstpreis gibt es seit 1989. Damit die Beurteilung objektiv ist und die Jury nicht durch Namen beeinflusst wird, werden die Werke als Manuskripte ohne Namen zur Bewertung vorgelegt. Die Tatsache, dass es ein verdeckter Wettbewerb sei, dass nicht bereits veröffentlichte Werke bekannter Autoren ausgezeichnet werden, sei jedes Mal eine echte Herausforderung, so die Jury.

Die Flut im Ahrtal, der Krieg in der Ukraine oder die Corona-Pandemie waren nur drei der derzeit prägenden Themen, die die Literaten in den zahlreichen Beiträgen verarbeitet haben.

„Wir können uns mit Stolz auf die Fahnen schreiben, dass wir die rheinland-pfälzische Literaturszene mit diesem etablierten Kunstpreis einmal mehr herausgefordert und zu künstlerischen Höchstleistungen gebracht haben“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner und betonte, dass die Förderung der Kultur, die Partnerschaft mit dem Sport und die Unterstützung sozialer Initiativen und von Umweltprojekten wichtige Säulen des Glücksspielunternehmens seien.

Den ersten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Heidi Moor-Blank aus Lustadt. Ihr Beitrag „Strichcode“ fasst die zwischen
Hoffnung und „positiver“ Realität lavierenden Gedanken während der Auswertung eines Corona-Tests zusammen.

Der zweite Preis (3.500 Euro) ging an Monika-Katharina Boess aus Mörsfeld für ihre Geschichte Fern – so fern…“, die in der
Mitte des 19. Jahrhunderts spielt und die Hoffnungen einer am Rande der Gesellschaft stehenden jungen Frau beschreibt.

Den dritten Preis (2.500 Euro) gewann Gerhard Engbarth aus Bad Sobernheim für sein Gedicht „Die Hopfnung“, in dem er sich dem Thema humorvoll und auf sprachspielerische Weise nähert.

Platz vier und 1.000 Euro gingen an Monika Winterling aus Mainz für ihr Gedicht „Kompass“.

Weitere Preise im Wert von je 500 Euro gingen an Michael Eisenkopf aus Lahnstein, Dr. Thomas Mayr aus Kirchheimbolanden, Regina Spranger aus Herxheim, Annette Spratte aus Altenkirchen, Werner Stadtfeld aus Manderscheid und Melanie Winter aus Neustadt/Wied.

Quelle: PM Lotto Rheinland-Pfalz
Fotos: Lotto Rheinland-Pfalz/Peter Seydel

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