Region | 19. August 2026 | (ww). Ab 19.15 Uhr zog heute Abend ein Unwetter über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz. Hierbei kam es flächendeckend zu typischen Ereignissen wie umgestürzten Bäumen oder sturmbedingten Beschädigungen an Häusern und anderen Bauwerken. In einem bis jetzt bekannten Fall wurden durch einen umgestürzten Baum im Bereich der Polizeidirektion Mayen zwei Personen schwer verletzt. Über das derzeitige Schadensausmaß können zurzeit noch keine weiteren Angaben gemacht werden. Feuerwehren, Polizei und andere Hilfskräfte sind im Dauereinsatz. Aus Höhr-Grenzhausen (siehe Fotos unten) und von der A48 im Bereich zwischen dem Dernbacher Dreieck und Höhr-Grenzhausen wird eine Spur der Verwüstung mit flächendeckend abgenickten Bäumen gemeldet. Aus dem Bereich Höhr-Grenzhausen gab es gleich mehrere Meldungen über eine tornadoähnliche Verwirbelung. Ein Video soll das Phänomen zeigen:
Auch auf der Autobahnbrücke bei Bendorf war in Fahrtrichtung Westerwald kurzfristig wegen eines umgewehten LKW-Anhängers gesperrt (Foto siehe unten). Um 22.50 Uhr erreicht uns eine erste Pressemeldung aus der technischen Einsatzleitung des Westerwaldkreises:
Infolge des schweren Unwetters kommt es derzeit im Westerwaldkreis zu zahlreichen Einsätzen. Dutzende Gebäude wurden beschädigt und es bestehen flächendeckende Stromausfälle in den betroffenen Gebieten. Die Einsatzkräfte befinden sich aktuell an über 100 Einsatzstellen und arbeiten die eingegangenen Meldungen nach Dringlichkeit ab. Besonders betroffen sind zahlreiche Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis. Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen sind mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Abwehr akuter Gefahren, der Sicherung beschädigter Gebäude sowie der Unterstützung betroffener Bürgerinnen und Bürger. Die Bevölkerung wird gebeten, die betroffenen Bereiche zu meiden, Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Von eigenständigen Aufräumarbeiten an beschädigten Gebäuden oder in der Nähe möglicher Gefahrenstellen wird dringend abgeraten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen keine Angaben zu verletzten Personen vor. Eine abschließende Einschätzung des Schadensausmaßes ist derzeit noch nicht möglich. Weitere Informationen werden veröffentlicht, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Nach offiziell (noch) nicht bestätigten 56aktuell-Informationen sind unter anderem die Orte Boden und Höhr-Grenzhausen besonders betroffen.
Quelle: Polizeipräsidium Koblenz, übermittelt durch news aktuell und Schilderungen aus der Whatsappgruppe 56aktuell / Fotos Whatsapp. Die Fotos sind teilweise mehrfach weitergeleitet, ein Urheber ist nicht zu ermitteln. Sie sind Urheber? Bitte melden sie sich per Mail unter info@56aktuell.de












