
So soll das neue „Rhein-Wied Hospiz“ aussehen
Neuwied | 09. August 2022 | (cm). Ein weiterer großer Schritt in Richtung stationäres Hospiz für Neuwied ist gemacht. Nachdem der Bebauungsplan für den geplanten Standort des „Rhein-Wied Hospiz“ am Aubach in Neuwied angepasst, vom Stadtrat einstimmig verabschiedet sowie von Oberbürgermeister Jan Einig unterzeichnet wurde, beginnt nun die Umsetzungsphase. Der Bauantrag ist nach Angaben von Christoph Drolshagen, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft gestellt. Der Spatenstich soll im kommenden Jahr erfolgen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Bauarbeiten nach einem Jahr abgeschlossen sein, sodass im zweiten Quartal 2024 die ersten Gäste in dem Hospiz eine kompetente, lebensbejahende und würdevolle Begleitung auf den letzten Metern ihres Lebens erhalten können. Insgesamt sollen bis zu 12 Menschen als Gäste stationär aufgenommen sowie bis zu sechs weitere Menschen in einer palliativen Lebensphase im integrierten Tageshospiz ambulant betreut werden, so die Verantwortlichen. Die Kosten für das Projekt betragen 7,4 Millionen Euro. Nach Angaben von Rainer Kaul, Präsident des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz und Landrat a.D. werden in den kommenden Monaten weitere 800.000 Euro für den Bau des Rhein-Wied Hospiz benötigt. Dies wolle man über Spenden realisieren, so Kaul. Die Else-Schütz-Stiftung in Montabaur hat das Projekt bereits mit einer Gro0spende von 1,25 mio. Euro unterstützt.
Getragen wird das Rhein-Wied Hospiz von der „Hospiz für den Landkreis Neuwied gGmbH“ (Hospiz gGmbH), in der sich die Marienhaus GmbH, der Neuwieder Hospizverein e.V., die DRK gemeinnützige Krankenhaus GmbH Rheinland-Pfalz und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V. zusammengefunden haben.
Man freue sich sehr, dass es in Neuwied bald ein Hospiz gebe, um den schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen eine kompetente Hilfe bieten zu können, so Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied. Denn der Bedarf zur Betreuung und Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region ist groß, was sich auch auf den Palliativstationen des Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, des DRK-Krankenhauses sowie in der Auslastung des Ambulanten Hospiz Neuwied zeigt.
Wer das „Rhein-Wied Hospiz“ unterstützen will, kann das mit dem Vermerk „Rhein-Wied Hospiz“ auf die folgenden Spendenkonten:
Neuwieder Hospiz e.V.
IBAN: DE46 5745 0120 0024 0022 14
Bei der Sparkasse Neuwied
Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung
IBAN: DE03360602950000031313
Bei der Bank im Bistum Essen
Quelle: PM „Rhein-Wied Hospiz“
Fotos: Peter Seydel, Foto Seydel

