Wie sich vor Ort herausstellte war ein Ehepaar mit seinen beiden Hunden zur Abkühlung unterhalb des Nieverner Wehres unterwegs. Besitzer und die wasserliebenden Jagdhunde unterschätzten aber nach eigenen Angaben die Strömungsverhältnisse. Einer der Hunde, der Ungarische Vorsteherhund-Rüde (Magyar Vizsla) Hanno, wurde von der unerwartet starken Strömung mitgerissen. Da sein Herrchen sich sofort hinterher in die zurzeit braunen Fluten stürzte um Hanno zu retten, kam es zur erweiterten Alarmierung. Das Herrchen schaffte es aber unter großen Anstrengungen im Naturschutzgebiet unterhalb der Nieverner Feuerwache wieder an Land. „Die Strömung war echt stark und es war nicht einfach am rutschigen Ufer wieder rauszukommen“ berichtete er, während er vom Rettungsdienst befragt und versorgt wird. Zu der Zeit war der Rettungseinsatz aber bereits angelaufen und von Rüde Hanno gab es noch keine Spur. Dann kam die erlösende Meldung aus dem Büro der Firma Dupp auf der Insel Oberau: Auf dem Firmengelände war ein tropfnasser Jagdhund gesichtet worden. Teile der Einsatzkräfte wurden auf die Insel verlegt und die Besitzerin vom Wehrleiter selbst auf das Firmengelände gebracht. Dort kam Hanno dann tropfnass, und noch ziemlich „bedröppelt“ wieder zurück in die Hände der überglücklichen Besitzerin.










