Innenstädte für die Zukunft stärken

Finanzspritze für Bad Ems und weitere Städte aus dem 56aktuell-Land

by Christin Maus

Bad Ems/Nassau/Dürrholz | 04. August 2022 | (cm). Damit Innenstädte und Ortskerne auch in Zukunft attraktiv bleiben unterstützt das Land im Rahmen des Regierungsschwerpunktes „Innenstädte der Zukunft“ zwei Projekte zur Stärkung der Ortskerne und Zentren im ländlichen Raum. Wie Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt mitteilte, erhält die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau einen Zuschuss von 22.000 Euro für das Projekt „Pro BEN“. Ziel des Projektes ist es, denn Leerstand in den Städten Bad Ems und Nassau zu reduzieren. Geplant sei eine Zwischennutzungen in leerstehenden Gebäuden wie z.B. Ladenlokalen zu ermöglichen und im besten Fall langfristige Mieter zu gewinnen. Auch sollen Neuansiedlungen durch Pop-Up Stores gefördert werden, die das Angebot in den Innenstädten der Verbandsgemeinde bereichern. Als zweites wird die Ortsgemeinde Dürrholz im Landkreis Neuwied gefördert. Für ihr Projekt „Generationentreff Neue Dorfmitte“ erhält die Gemeinde eine Zuwendung von rund 470.000 Euro. Ziel des Projektes ist es, einen Treffpunkt für Jung und Alt zu schaffen, um die Dorfgemeinschaft auch zwischen den verschiedenen Generationen zu stärken sowie das Ortsbild zu verschönern und die Wohnqualität zu steigern. So soll unter anderem ein bestehendes altes Gebäude abgerissen und ein neues, inklusive Grünflächen, geschaffen werden.

Die Innenstädte und Ortskerne haben laut der Wirtschaftsministerin eine besondere gesellschaftliche Relevanz. Sie seien Orte des kommunikativen Austauschs, dienten der Versorgung, dem sozialen Miteinander und der Erholung, so Schmitt. Aus diesem Grund würden gerade die Ortszentren im ländlichen Raum in den Fokus geraten, da sie die ländlichen Räume lebenswerter machen. Und ein attraktiver Ortskern würde eventuell auch junge Menschen zum bleiben bewegen, statt in die nächst größere Stadt zu ziehen“, betonte Schmitt, deren Ministerium den ressortübergreifenden Regierungsschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“ federführend betreut.

Die Fördermittel für die beiden Projekte stammen aus dem LEADER-Ansatz des Entwicklungsprogramms EULLE.

Quelle: PM Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Foto: Pixabay

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