Durch den Einsatz der Drehleiter vom Parkplatz des benachbarten Rathauses konnten weitere Auswirkungen verhindert werden. Dazu mussten der Drehleitermaschinist und sein Beifahrer allerdings eine fahrerische Glanzleistung mit dem größten und längsten Einsatzfahrzeug der Lahnsteiner Feuerwehr zeigen. Die Zufahrt ist sowieso nur wenige Zentimeter breiter als die Drehleiter selbst, die hervorspringende Treppe des Seiteneingangs macht aber auch noch ein Verschwenken nötig, was vor allem bei der Einfahrt im Rückwärtsgang Erfahrung, Können, Selbstvertrauen und einen guten Einweiser voraussetzt. Nur mit eingeklappten Spiegeln und dem dann noch notwendigen und hier wörtlich zu nehmendem blinden Vertrauen in den Einweiser konnte das gelingen. Ein effektiver Einsatz der Drehleiter war aufgrund der engen Bebauung und der Dachleitungen aber nur von dem Parkplatz aus möglich.
Eine Evakuierung von Nachbargebäuden war nicht notwendig. Während des Einsatzes musste der Verkehr für etwa eine Stunde über die umliegenden Straßen abgeleitet werden. Am Dachstuhl kam es zu leichteren Brandschäden. Der Hausanschluss für den Strom des Objekts musste aufgrund von Brandschäden abgeklemmt werden. Die Bewohner konnten nach dem Abschluss des Einsatzes wieder zurück in ihre Wohnungen. Quelle: Polizeidirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell und Einsatzbegleitung vor Ort










