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    Bad Ems | 11. September | (ms). Das Bad Emser Bergbaumuseum konnte sich kürzlich über eine großzügige finanzielle Zuwendung freuen. Denn die Bürgerstiftung Bad Ems stellte insgesamt 1.500 Euro zur Verfügung, um die Anschaffung einer sogenannten Flotationszelle zu unterstützen. Die Flotation ist ein Bergbauverfahren, das dazu dient, Erz von wertlosem Gestein zu trennen. Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates der Bürgerstiftung besuchten aus diesem Grund das Museum, um sich über die Neuanschaffung zu informieren. 

    Bad Ems blickt auf eine beeindruckende Bergbaugeschichte zurück, die bis heute von der Arbeitsgemeinschaft Bahnen und Bergbau lebendig gehalten wird. Das Bergbaumuseum, das ausschließlich von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betrieben wird, bietet seinen Besuchern die Möglichkeit, sich anschaulich über den Bergbau in Bad Ems zu informieren und die Arbeitsmethoden durch die Sammlung, Reparatur und Aufarbeitung zahlreicher Ausstellungsgegenstände nachvollziehen zu können. 

    Zunächst waren für das Projekt 1.000 Euro bewilligt worden – ein großzügiger Stifter stockte diese Summe jedoch noch einmal um weitere 500 Euro auf. Museumsleiter Frank Girmann hatte sich zuvor an die Bürgerstiftung Bad Ems gewandt, um finanzielle Unterstützung für die Beschaffung der kleinen Flotationszelle für Vorführungszwecke zu erhalten. Die finanzielle Unterstützung sei eine Freude und wichtige Anerkennung für die hervorragende ehrenamtliche Arbeit der Aktiven des Bergbaumuseums, so Wilhelm Augst, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Bad Ems. 

    Nach einer „Corona-Pause“ und umfangreichen Umbauarbeiten des Museums soll die Öffentlichkeit zu Beginn des Jahres 2024 wieder die Möglichkeit haben, den Bergbau in Bad Ems praktisch kennenzulernen. Frank Girmann, Leiter des Museums, betonte, dass das Museum jedoch bereits jetzt immer offen für neue Unterstützerinnen und Unterstützer sei, da noch viele Jahre Arbeit vor ihnen liegen. 

    Quelle: Bürgerstiftung Bad Ems 

    Bilder: Ralf Reiländer 

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