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Franzensbad

    Bad Ems / Franzensbad | 21. Mai 2026 | (ww). Ein besonderer Moment für die Stadt Bad Ems und ihre internationalen Beziehungen: Am Wochenende wurde im Rahmen der 233. Kureröffnung in Františkovy Lázně die offizielle Partnerschaftsurkunde zwischen der Stadt Bad Ems und der tschechischen Kurstadt unterzeichnet. Die traditionsreiche Kureröffnung, die in den tschechischen Bäderstädten seit vielen Jahren in besonderem Rahmen gefeiert wird, bot hierfür eine würdige Kulisse. Die Städtepartnerschaft verbindet zwei traditionsreiche Kurstädte, die nicht nur eine lange Geschichte als Heil- und Gesundheitsstandorte verbindet, sondern auch gemeinsame Wurzeln im Netzwerk der Great Spa Towns of Europe haben.
    Im Rahmen der Feierlichkeiten durfte Stadtbürgermeister Oliver Krügel vor der Quellensegnung auf der Bühne ein Grußwort sprechen – nicht nur im Namen der Stadt Bad Ems, sondern auch in seiner Funktion als Vorsitzender der Great Spa Towns of Europe. Dabei betonte er die besondere Bedeutung Franzensbads innerhalb des Netzwerks der europäischen Welterbe-Kurstädte und die Wichtigkeit des gemeinsamen Austauschs und der Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Begleitet wurde Stadtbürgermeister Oliver Krügel vom Ersten Beigeordneten Frank Ackermann. „Mit dieser Städtepartnerschaft schaffen wir eine Brücke zwischen zwei europäischen Kurstädten, die viele Gemeinsamkeiten teilen. Der Austausch in den Bereichen Kultur, Tourismus, Welterbe und zwischen den Menschen soll künftig weiter vertieft werden“, betont Stadtbürgermeister Oliver Krügel. Mit der Partnerschaft verbindet sich zugleich die Hoffnung auf einen intensiven fachlichen Austausch im Sinne von Best-Practice-Beispielen und gegenseitigem Lernen. Bereits im vergangenen Jahr gab es eine von der Europäischen Union geförderte Zusammenarbeit zwischen Denkmalschutz- und Baubehörden in Bad Ems sowie der Stadt Cheb, die in entsprechenden Angelegenheiten Verwaltungsaufgaben für Franzensbad wahrnimmt. Der gemeinsame Austausch zu Themen wie Denkmalpflege, Stadtentwicklung und dem Umgang mit historischer Bausubstanz hat dabei gezeigt, wie wertvoll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein kann.   Auch Bürgermeisterin Lenka Průšová blickt mit großer Zuversicht auf die neue Verbindung beider Städte: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass beide Städte von dieser Partnerschaft profitieren werden. Der Austausch von Erfahrungen und Ideen wird unsere Städte bereichern und neue Möglichkeiten eröffnen.“ Erste konkrete Schritte der Zusammenarbeit sind bereits geplant. So ist für den Herbst dieses Jahres bereits ein Besuch des Fußballvereins aus Franzensbad in Bad Ems vorgesehen. Darüber hinaus kündigte Stadtbürgermeister Oliver Krügel an, dass der Stadtrat der Stadt Bad Ems im kommenden Jahr Franzensbad besuchen wird. Die Unterzeichnung der Partnerschaft soll damit nicht nur ein feierlicher Akt bleiben, sondern mit Leben gefüllt und durch konkrete Begegnungen weiterentwickelt werden. Die Unterzeichnung markiert zugleich den Beginn einer engeren Zusammenarbeit und soll den Austausch zwischen Vereinen, Institutionen sowie Bürgern beider Städte fördern. Kurz vorgestellt: Franzensbad (Františkovy Lázně) Františkovy Lázně – auf Deutsch Franzensbad – liegt in der westböhmischen Region Karlsbad in Tschechien und zählt rund 5.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Die traditionsreiche Kurstadt wurde 1793 gegründet und bildet gemeinsam mit Karlovy Vary (Karlsbad) und Mariánské Lázně (Marienbad) das bekannte Westböhmische Bäderdreieck. Seit 2021 gehört Franzensbad – ebenso wie Bad Ems – zum UNESCO-Welterbe der Great Spa Towns of Europe. Bekannt ist die Stadt insbesondere für ihre Mineralquellen, ihre historische Kurarchitektur sowie ihre weitläufigen Park- und Kuranlagen.
    Quelle: PM Stadt Bad Ems | Fotos/Frank Ackermann
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