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    Andernach/Mendig | 03. September 2023 | (ms). Am 10. September öffnen sich die Türen zu zwei beeindruckenden historischen Stätten auch in Andernach und Mendig – denn im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“ erhalten Besucher die seltene Gelegenheit, diese normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Schätze zu erkunden und mehr über ihre beeindruckende Geschichte zu erfahren.   

    In Andernach steht dabei der „Alte Krahnen“ im Mittelpunkt. Dieses bedeutende Denkmal der Technikgeschichte aus dem 16. Jahrhundert steht symbolisch für eine gänzlich andere Zeit. Zwischen 13 und 17 Uhr können Interessierte nicht nur das Innere mit seiner beeindruckenden hölzernen Mechanik bewundern, sondern sich auch an einem Infostand über das Projekt „UNESCO-Welterbe Mühlsteinrevier RheinEifel“ informieren. Der „Alte Krahnen“ spielte eine entscheidende Rolle im Mühlsteinrevier, da von hier aus über 350 Jahre lang Mühlsteine aus der Osteifel in alle Welt verschifft wurden. Der Eintritt ist frei.  

    In Niedermendig öffnet hingegen ein gänzlich anderes Denkmal seine Türen: Denn die St. Cyriakus-Kirche kann zwischen 12 und 18 Uhr besichtigt werden. Diese spätromanische Pfeilerbasilika aus dem Jahr 1180 beeindruckt mit gut erhaltenen Wandmalereien aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Sie ist eng mit der neugotischen Pfarrkirche verbunden, die 1857 nach Plänen von Vincenz Statz geweiht wurde und in den letzten Jahren, einschließlich der Klais-Orgel, umfassend renoviert wurde. Führungen sind nach Bedarf möglich. 

    Der „Tag des offenen Denkmals“ ermöglicht es, historische Schätze zu entdecken und ihre Geschichten zu erfahren. Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen sind auf den Websites www.tag-des-offenen-denkmals.de, www.mühlsteinrevier.de und www.st-barbara-mendig.de erhältlich. 

    Quelle: VG Mendig 

    Der Alte Krahnen in Andernach – Foto: Klaus-Peter Kappest 

    St. Cyriakus in Niedermendig – Foto: VG-Verwaltung Mendig/Stefan Pauly 

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