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    Bad Neuenahr-Ahrweiler (ms). Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat auch das Freibad in Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht verschon und in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli schwere Schäden hinterlassen. Und dennoch soll hier bereits in diesem Sommer wieder gebadet werden können, um den Bürgern in den nach wie vor schwierigen Zeiten wenigstens ein bisschen Erholung geben zu können. Denn bereits nach der ersten Sichtung der Schäden hatte der Pächter versichert, dass er wiederaufbauen möchte. Hierfür wurde der Pachtvertrag, der Anfang 2023 ausgelaufen wäre, neu aufgesetzt und konnte in der vergangenen Woche unterschrieben werden. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren und sieht vor, dass der Pächter den Betrieb eigenverantwortlich sicherstellt. Dafür erhält der Pächter, der bereits seit 2007 das Freibad in Bad Neuenahr-Ahrweiler betreibt, einen Betriebskostenzuschuss. Die Sanierung des Freibads erfolgt, unter Berücksichtigung bestehender bau- und wasserrechtlichen Genehmigungen, durch den Pächter. Eine finanzielle Beteiligung durch die Stadt ist hierfür nicht vorgesehen – die Vertragsparteien gehen außerdem von einer Förderung durch den Wiederaufbaufonds aus. Alle Beteiligten waren froh, dass man sich schnell auf einen neuen Vertrag einigen konnte, um den Bewohnern im Ahrtal und besonders in Bad Neuenahr-Ahrweiler selbst ab Sommer bereits wieder ein Freizeitangebot anbieten zu können. Die Vorbereitungen und Sanierungsarbeiten laufen auf jeden Fall bereits auf Hochtouren. Oft sind es die vermeintlich kleinen Dinge, die in schwierigen Zeiten für ein bedeutsames Plus an Lebensenergie sorgen.  

    Bild – Stadt Bad Neuenahr-Ahweiler 

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