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    Koblenz | 16. November 2022 | (cm). Weihnachtsmarktzeit ist Taschendiebzeit: aus diesem Grund wird die Koblenzer Polizei auch in diesem Jahr wieder zusammen mit der Stadt Koblenz die gemeinsame Präventionskampagne gegen Taschendiebstahl in der Vorweihnachtszeit durchführen. Während der Dauer des Weihnachtsmarktes wird die Polizei deshalb die betroffenen Bereiche fußläufig bestreifen und u.a. Kontrollen durchführen oder für Beratungsgespräche und sonstige Anliegen ein offenes Ohr haben, teilte jetzt das Polizeipräsidium Koblenz mit.

    Unterstützt wird das Ganze durch die Bundespolizei, die örtlichen Ordnungsbehörden, Seniorensicherheitsberater, der Zentralen Prävention des Polizeipräsidiums Koblenz sowie Beamte der Polizeiinspektion Koblenz 1.

    Denn Taschendiebe lieben das Gedränge auf solchen Märkten, um reiche Beute zu machen. Meist treten sie in Gruppen auf und agieren arbeitsteilig nach dem Motto „Anrempeln, drücken, abdecken, ziehen, Beute übergeben.“ Bestohlen werden überwiegend Frauen als Handtaschen- und Rucksackträgerinnen, aber auch ältere Menschen und Männer, deren Geldbörsen aus den Hosen- und Jackentaschen gezogen werden.

    Um sich bestmöglich gegen einen Taschendiebstahl zu schützen, hat die Polizei ein paar Verhaltenstipps zusammengefasst:

    • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen
    • Bewahren Sie Geld, Papiere, Bank- und Kreditkarten getrennt voneinander -aber dicht am Körper auf – etwa in verschlossenen Innentaschen, Brust- oder Gürteltaschen.
    • Achten Sie bei einem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen noch stärker auf Ihre Wertsachen
    • Bei Abhebungen an Geldautomaten: lassen Sie sich nicht ablenken
    • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen, möglichst körpernah oder klemmen Sie sich diese unter den Arm. Nehmen Sie die Verschlussseite der Taschen immer zum Körper
    • Lassen Sie Ihre Wertsachen / Taschen / Gepäck nie unbeaufsichtigt
    • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden
    • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie oder auf der Zahlungskarte
    • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch zum Beispiel telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116 sperren

    Quelle: PM Polizeipräsidium Koblenz

    Fotocollage: Pixabay + privat

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