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    A61/ Plaidt / Bassenheim | 12. Oktober 2022 |(ww). Ein Wildunfall mit einem Reh und zwei PKW auf der A61 hat durch einen Folgeunfall am Stauende bei Bassenheim für eine stundenlange Sperrung der A61 ab dem Koblenzer Kreuz in Fahrtrichtung Köln gesorgt. Am Stauende fuhr ein LKW auf einen anderen auf – der Fahrer darf dabei, nach Angaben der Rettungskräfte vor Ort seinen zweiten Geburtstag feiern. Trotz massiv zerstörtem Fahrerhaus wurde der Mann nur leichtverletzt. Zunächst war die Lage auch für die eingesetzten Kräfte der Autobahn-Polizei aus Mendig sehr unübersichtlich, da sich Unfallmeldungen über Funk häuften. Ein Unfall mit einem tödlich verletzten Motorradfahrer, der zunächst von den vor Ort eingesetzten Kräften auch diesem Autobahnabschnitt zugeschrieben wurde, ereignete sich tatsächlich einige Kilometer weiter an der Auffahrt Mendig, hatte aber definitiv nichts mit dem Geschehen bei Plaidt und Bassenheim zu tun. Entgegen anfänglicher Angaben waren auch nicht drei, sondern zwei LKW in den Unfall bei Bassenheim verwickelt und es wurde dort auch niemand schwer verletzt.

    Die Polizeimeldung zum Geschehen:

    Aufgrund eines vorangegangen Unfalls zwischen zwei PKW vor der Anschlussstelle Plaidt in Fahrtrichtung Köln bildete sich ein Rückstau. An dessen Ende übersah gegen 18:15 Uhr, trotz Stauabsicherung, ein Sattelzug das Stauende und fuhr auf einen dort stehenden Sattelzug auf. Der Fahrer wurde zunächst eingeklemmt, konnte aber durch das Einschlagen der Scheibe aus dem Führerhaus befreit werden. Er blieb glücklicherweise augenscheinlich unverletzt, wurde aber vorsorglich in das BWZK nach Koblenz gebracht. Durch den Unfall verteilte sich die Ladung (Schubladeneinschübe) auf der gesamten Fahrbahn. Für die Unfallaufnahme, Bergung der LKW sowie Reinigung der Fahrbahn musste die Richtungsfahrbahn Köln ab dem Autobahnkreuz Koblenz für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Um 21:12 Uhr konnte ein Fahrstreifen kurzfristig freigeben werden, um den im Stau befindlichen Verkehr abfließen zu lassen. Die Sperrung ab dem Autobahnkreuz Koblenz dauerte um 23.15 Uhr für die Bergungsmaßnahmen allerdings noch an. Die Sachschadenshöhe dürfte im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen. Die Feuerwehren Mülheim-Kärlich und Bassenheim waren mit 30 Kräften vor Ort. Zusätzlich befanden sich Kräfte des Rettungsdienstes und der Autobahnmeistereien Mendig und Montabaur vor Ort.

    Quelle: Verkehrsdirektion Koblenz, übermittelt durch news aktuell

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