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    Bad Ems | 12. März 2023 | (ms). Das Erdbeben in der Türkei, bei dem zehntausende Menschen gestorben sind, hat weltweit für eine Welle der Solidarität und der Hilfe gesorgt. Auch aus dem Rhein-Lahn-Kreis hatten sich mehrere Ehrenamtler auf den Weg gemacht, um vor Ort gegen die Folgen der Naturkatastrophe zu kämpfen und den Menschen zu helfen. Darunter waren auch Maik Späth, Zugführer des Bundesverbandes Rettungshunde (BRH) im Rhein-Lahn-Kreis (im Einsatz für die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany) und Stephan Heinz, Ortsbeauftragter des Technisches Hilfswerk (THW) Ortsverbands Lahnstein (im Einsatz für das THW als Hundeführer) mit seinem Rettungshund. Landrat Jörg Denninghoff hatte beide ins Kreishaus gebeten, um ihnen für ihren einzigartigen Einsatz zu danken, aber auch, um sich über den Ablauf eines solchen Einsatzes zu informieren. Dafür hatten die beiden Ehrenamtler eine kleine Präsentation vorbereitet, mit der sie anschaulich zeigten, wie die Vorgehensweise von Alarmierung bis hin zum Einsatz eigentlich abläuft. Neben den vielen traurigen Erlebnissen und dem Auffinden unzähliger Leichen, konnten glücklicherweise auch zwei Personen durch das Mitwirken von Stephan Heinz und Maik Späth lebend aus den Trümmern gerettet werden. Die beiden Lebensretter waren nicht zum ersten Mal bei Einsätzen im Ausland dabei und können damit auf viel Erfahrung und Know-how zurückblicken – aus diesem Grund stehen beide bereits seit längerem als Fachberater Rettungshund für den Kreis zur Verfügung. Im Rahmen des Treffens dankte Landrat Jörg Denninghoff beiden herzlich für ihren Einsatz und überreichte jedem ein kleines Präsent.   

    Quelle: PM Rhein-Lahn-Kreis 

    Foto: Saskia Daubach-Metz 

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