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Zweiter Versuch für die Sanierung des Nieverner Bahnübergangs

Nievern | 18. Juni 2024 | (ww). Die Ende Mai peinlich gescheiterte Sanierung des Nieverner Bahnübergangs soll jetzt von Samstag, 29. Juni bis Montag, 1. Juli angegangen werden.  Wie der zuständige Planer jetzt Ortsbürgermeister Lutz Zaun in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt hat, müssen die Arbeiten am Bahnübergang zwingend durchgeführt werden, da die Schwellen unter dem Belag nicht mehr tragfähigkeit seien. Die Gefahr: in naher Zukunft käme es ohne Sanierung zu einer (dann längerfristigen) Komplettsperrung des Bahnübergangs.

Dies gilt es natürlich aus Sicht der Ortsgemeinde zwingend zu vermeiden, so dass der Orstchef der Durchführung der Maßnahme vorbehaltlich der straßenverkehrsrechtlichen Genehmigung und insbesondere der Abstimmung mit den Sicherheitskräften/-behörden (Polizei, DRK und Feuerwehr) zugestimmt hat. „Auch deshalb, weil jetzt zugesichert wird, dass Fußgänger und Radfahrer jederzeit queren können und im Einsatzfall auch Rettungsfahrzeuge den Bahnübergang befahren können“, so Lutz Zaun. Die geplanten Sperrzeiten und Abläufe liegen jetzt der Verwaltung zur Genehmigung vor.

Das ganze Drama des ersten Sanierungs-Versuchs zum Nachlesen gibt es in  den Artikeln Falsch abgesperrt: Bahn zerteilt Nievern und Bahnübergang Nievern: Baustellen-Posse, Teil 2.

Gute Nachricht, aber nur mit aufschiebender Wirkung

Die geplante, wesentlich längere Sperrung im Herbst zur Erneuerung der Kanalisation entfällt (erstmal). Grund dafür ist, dass es im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung kein Angebot abgegeben wurde und dann bei der beschränkten Ausschreibung das günstigste Angebot mit mehr als 800.000 Euro rund 60 Prozent über der Kostenschätzung lag. Jetzt soll in Abstimmung mit der Verwaltung in den nächsten beiden Jahren neu ausgeschrieben werden, dann allerdings zusammen mit dem Ausbau der Früchter Straße.  Durch das dann größere Auftragsvolumen sowie ein größeres Zeitfenster erhofft man sich ein besseres Ausschreibungsergebnis. Aus technischer Sicht sei die Verschiebung der Maßnahme, die auch ggf. durch die geplante Sperrung der B 260 zwischen Friedrichssegen und Fachbach beeinflusst worden wäre, vertretbar.

Quelle: PM Ortsbürgermeister